Seit den achtziger Jahren steht Iceripper für Pioniergeist und Mut zur Innovation im Sport. Engagement, Kreativität und Teamgeist prägen unsere Arbeit seit Beginn und schaffen ein Umfeld, in dem sich die Freestyle‑Kultur kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Der Club

Der Iceripper Club wurde 1987 gegründet und hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Angefangen mit Snowboarding, später ergänzt durch Skateboarding und seit neuestem auch Freeski, bietet der Club eine aktive Plattform für alle, die Freestyle leben möchten. Als offene Community ermöglicht er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen einfachen Zugang zu diesen Sportarten – voller Kreativität, Leidenschaft und Gemeinschaft.

Das Leistungszentrum

Die Freestyle Academy Zürich wird vom Iceripper Club als offizielles Leistungszentrum des Kantons Zürich sowie als regionales Leistungszentrum (RLZ) von Swiss‑Ski und Swiss Skateboard geführt. Die Qualitätslabels «Snowboard Park & Pipe» und «Skateboard Park & Street» stehen für verbindliche Standards, an denen wir unsere Arbeit in der Athletenentwicklung orientieren. Im Zentrum stehen Themen, die für den Leistungssport entscheidend sind: langfristige Entwicklungspfade, eine methodische Trick‑ und Technikprogression, zeitgemässe Trainingsplanung sowie ein Umfeld, das ganzjähriges Arbeiten an Technik, Athletik und Bewegungsqualität ermöglicht. Die Coaches begleiten die Athlet:innen kontinuierlich und sorgen dafür, dass Fortschritte nachvollziehbar, sinnvoll gesteuert und nachhaltig aufgebaut werden – immer mit dem Ziel, ambitionierte Talente Schritt für Schritt weiterzubringen.

Der Vorstand

Der Vorstand des Iceripper Clubs besteht aus vier Persönlichkeiten, die den Club fachlich und menschlich kompetent tragen. Sie entwickeln den Club strategisch weiter, stärken die sportlichen und organisatorischen Strukturen und stellen sicher, dass Snowboard, Skateboard und Freeski zeitgemäss gefördert werden. Gleichzeitig bleibt der Vorstand offen für Personen, die Verantwortung mittragen und die Weiterentwicklung aktiv mitgestalten möchten.

Rahel Bosshard

Sarah Jarabak

Sven Broder

Denis Giger

UNSERE GESCHICHTE

Der Freestyle‑Sport entwickelte sich aus einer kreativen, unabhängigen Subkultur, die Grenzen verschob und neue Ausdrucksformen schuf. Skateboarden, Snowboarden und später Freeski waren von Beginn an eng mit Musik, Style und den Entwicklungen im Equipment verbunden – eine Szene, in der Ästhetik, Funktion und Haltung immer miteinander verwoben waren. Iceripper ist in dieser Szene gewachsen und gestaltet sie bis heute mit. Unsere Geschichte zeigt, wie aus einer Idee eine Bewegung wurde, die bis heute Menschen verbindet und neue Generationen inspiriert. Die folgende Timeline dokumentiert die wichtigsten Meilensteine dieser Reise.

Februar 2026
OLYMPIC WINTER GAMES MILANO CORTINA ITA

Für die Olympischen Winterspiele haben sich die beiden Iceripper Club Members David Hablützel und Mischa Zürcher selektioniert und vertreten die Schweiz in der Disziplin Halfpipe.

David Hablützel bringt dabei viel Olympiaerfahrung mit: Bereits bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi überzeugte er mit dem starken 5. Platz in der Halfpipe. Auch 2018 in PyeongChang und 2022 in Peking stand er erneut am Olympiastart. Mischa Zürcher hat sich die Selektion mit konstant starken Leistungen und einer überzeugenden Entwicklung auf internationalem Niveau verdient. Für ihn markieren die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 den ersten Olympiaeinsatz, bei dem er die Schweiz erstmals auf der grössten Bühne des internationalen Wintersports vertritt.

FEBRUAR 2026
MINI PIPE CONTEST LAAX

Der Mini Pipe ist als regionaler Contest in die Eastside Tour eingebettet, extra für die Kids, ohne Einstiegshürde. Dank der guten Zusammenarbeit mit Laax können wir den Mini Pipe bereits zum zweiten Mal durchführen.

November 2025
Flohmi Ausgabe Nr. 35!

Seit 1990 organisiert der Iceripper Snowboardclub den Iceripper Snowboardflohmarkt, der sich im Laufe der Jahre zu einer festen Institution innerhalb der Schweizer Snowboardszene entwickelt hat. Heute zählt der Anlass zu den grössten Snowboard‑Materialbörsen Europas und zieht jährlich tausende Besucherinnen und Besucher an, die auf der Suche nach hochwertigem Equipment und einmaligen Fundstücken sind. Mit der 35. Ausgabe feiern wir nun über drei Jahrzehnte gelebte Snowboardkultur, nachhaltigen Materialkreislauf und eine einzigartige Iceripper‑Community, die diesen Anlass Jahr für Jahr möglich macht.

OKTOBER 2025
HISTORISCHER ERFOLG – YEA ROCCO – YESS

Rocco Müller skatet in Florida, USA, am legendären Tampa AM Contest auf den zweiten Platz - und in die Herzen der Skateboard Community. Noch Monate später wird in den Skateboardforen und Podcasts weltweit darüber diskutiert, ob Rocco nicht eigentlich den Sieg verdient gehabt hätte.

März 2025
Freestyle World Championships St. Moritz

Mischa Zürcher und Gian Andrin Biele und sorgten an der Freestyle‑WM im Engadin für eine Überraschung: Beide Iceripper‑Clubmitglieder überstanden die anspruchsvolle Halfpipe‑Qualifikation und schafften den Sprung in die Top 16. Der 20‑jährige Zürcher Biele und der 17‑jährige Appenzeller Zürcher überzeugten mit starken Runs und zeigten, dass sie bereit sind, auf internationaler Bühne mitzuhalten.

FEBRUAR 2025
MINI PIPE CONTEST LAAX

Wir lancieren wieder mal einen neuen Contest: Schnell und simpel soll er sein, ohne grosse Wartezeiten und mit viel Shredden der Mini Pipe in Laax. Der Mini Pipe ist als regionaler Contest in die Eastside Tour eingebettet, extra für die Kids, ohne Einstiegshürde. Dank der guten Zusammenarbeit mit Laax können wir den Mini Pipe schlank durchführen. Unsere Sponsoren stiften so viele Preise, dass am Schluss jedes Kind etwas erhält. Happy Kids und gute Atmosphäre. 

Januar 2025
Partner Freestyle Halle Zürich

Die Skateboard-Trainings sind neu aufgeteilt: Eine enge Zusammenarbeit mit der Freestyle Halle Zürich (FSH) wurde aufgegleist. Die FSH übernimmt alle Cruiser-Kurse, die Freestyle Academy betreut die Kinder und Jugendlichen, die intensiver trainieren wollen, die das Ziel Sportschule anpeilen oder schon dort sind. Auch nach der Sportschule gibts Trainingsmodule für die Rookies.

Januar 2025
Skateboard Division

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2024
Freeskier

Freeskier können neu die Off-Snow-Trainings im Skills Park und im Bounce Lab buchen. Coaches sind Joel Staub und zum Teil Mario Grob. Die Freeskier aus dem Unterland, die bei der FSA Laax On-Snow eingebunden sind, haben die Möglichkeit, bei der FSA Zürich Off-Snow vor allem auf dem Trampolin zu trainieren.

Dezember 2024
Sophie 1998 - 2024

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Snowboardcrosserin Sophie Hediger. Die 26‑jährige Zürcherin verlor in Arosa bei einem Lawinenunglück ihr Leben. Sophie erreichte in der vergangenen Saison ihre ersten Weltcup‑Podestplätze und feierte bedeutende Erfolge wie Silber an den Youth Olympic Games 2016 in Lillehammer sowie Gold an der Winter‑Universiade 2023 in Lake Placid. Sie verstarb beim Freeriden – einer ihrer grossen Leidenschaften. Sophie hinterlässt sportlich wie menschlich eine grosse Lücke. Sie bleibt unvergessen.

NOVEMBER 2024
ICERIPPER FLOHMARKT

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Juli 2024
SUMMER OLYMPIC GAMES PARIS FRA

Skateboarden ist seit Tokio 2021 olympisch. Für Paris 2024 hoffte nicht nur Iceripper sondern die gesamte Schweiz auf die junge Zürcherin Liv Broder, die im Street-Skateboarding um die Qualifikation kämpfte.

Trotz ihres grossen Potenzials verpasste sie den Sprung an die Spiele knapp. An Olympia wird in den Disziplinen Street und Park gefahren – zwei Formen, die Technik, Kreativität und Mut verlangen.

2023
Iceripper Freestyle Academy Zürich

Noch engere Zusammenarbeit mit der Freestyle Academy Laax durch die strategische Partnerschaft und die Vermarktung unter Freestyle Academy Zürich. Eigenes Logo und Auftritt als Freestyle Academy Zürich. Der Iceripper Club bleibt bestehen als Grundlage.

Februar 2022
Ayumus Gold Run in Peking

Ayumu Hirano schrieb 2022 in Peking Snowboard-Geschichte. Sein dritter Lauf in der Halfpipe, gekrönt vom historischen Triple Cork und getragen von unglaublicher Höhe und Präzision, brachte ihm mit 96 Punkten verdient Gold. Nach zwei Silbers geadelt, setzte Hirano einen neuen technischen Standard und veränderte die Halfpipe endgültig.

Februar 2022
Aloha Ruedi – Danke für alles

Völlig unerwartet ist Ruedi Herger am 6. Februar 2022 im Alter von 54 Jahren verstorben. Ruedi war bereits dabei, als wir Anfang der 90er‑Jahre das Iceripper Team ins Leben riefen, und prägte diese Zeit mit seiner offenen Art und seinem tiefen Verständnis für den Snowboardsport. Als CEO von TSG prägte er die Marke über viele Jahre entscheidend und unterstützte uns stets grosszügig mit hochwertigem Material, wofür wir ihm bis heute dankbar sind.

2020
IOURI PODLADTCHIKOV TRITT ZURÜCK

Mit dem Rücktritt von Iouri Podladtchikov geht eine langjährige und überaus erfolgreiche Karriere zu Ende. 2004 bestritt Podladtchikov erstmals einen Halfpipe-Wettkampf auf Stufe Weltcup – seine anmutige Art des Snowboardens brachten ihn schnell in unerreichbare Höhen. Unzählige Podeste folgten, ehe der Zürcher 2014 den grössten Triumph seiner Karriere feierte: Gold an den Olympischen Spielen in Sotschi.

2020
SUMMER OLYMPIC GAMES Tokio JPN

Mit der Aufnahme von Skateboarden ins Programm der Spiele 2020 kam es in der Schweiz zu Debatten und Umbrüchen im Verbandsumfeld. Landesweit fehlten etablierte Strukturen; einzig der Iceripper Club verfügte bereits über eine starke Nachwuchsförderung und betreute die besten Schweizer Skater:innen. Für Tokio 2020 war eine Schweizer Teilnahme jedoch unrealistisch.

2020
MINI-SHRED-KURSE

In der Wöschi finden auch die Mini-Shred-Kurse statt für Kids von 3 bis 8 Jahren in Begleitung eines Elternteils. Unsere erste Leiterin, Ariane Staib-Glaus, legte mit viel Engagement los und begeistert die Kids und Eltern auch mit der Einbettung des Geschehens in Geschichten.

2020
WÖSCHI

Wöschi: Einbau einer Skateboardanlage in der Zentralwäscherei Zürich (ZWZ). Das Sportamt der Stadt Zürich stellt uns einen Raum als Zwischennutzung in der ZWZ zur Verfügung. Baubeginn ist gleichzeitig mit dem Corona-Lockdown. Das Crowdfunding harzt gewaltig, die Menschen sind nicht spendefreudig, haben andere Sorgen. Dank der Hilfe von Passion Schneesport und unseren Sponsoren TSG, Doodah und Freitag können wir die Rechnung des Anlagenbauers, Oli Bürgin, bezahlen und die Trainings in der Halle aufnehmen – als es wieder in Kleingruppen erlaubt ist.
Im angrenzenden Sportzentrum Josef dürfen wir unsere Krafttrainings mit den Sportschüler:innen durchführen.

März 2019
Geri 1966 - 2019

Gerhard Schauer, unser hochgeschätztes Vorstandsmitglied und Trainer stirbt im März mit 52 Jahren. Der Club verliert einen liebenswerten und motivierten Menschen, der mit sehr viel Engagement und Tatkraft die Entwicklung vorangetrieben und mit Umsicht seine Bereiche geleitet hat. Der Schock sitzt tief.

2018
OLYMPIC WINTER GAMES PYEONGCHANG KOR

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2018
NBC Banked Slalom

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2018
SKATEBOARD-PROGRAMMS

Start des reinen Skateboard-Programms. Unter den ersten sieben Mitgliedern sind Noam Lichtenstein und Rocco Müller. Von Anfang an dabei als Coach ist Sven Kilchenmann, Zürcher Skatelegende.

2017
NICOLAS HUBER WIRD VIZEWELTMEISTER

Der Zürcher Nicolas Huber sorgte an den Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada für eine Sensation: Mit einem herausragenden Run holte der Iceripper die Silbermedaille im Slopestyle und wurde überraschend Vize-Weltmeister. Seit seinem Weltcup-Debüt im selben Jahr zählt er zur Freestyle-Weltspitze. Bekannt für kreative Stunts, starke Videoprojekte und seinen ungewöhnlichen Weg vom Shaper zum Profi, prägt Huber die Snowboard-Szene bis heute.

2015
WORLD ROOKIE FEST

Im Rahmen der World Rookie Tour organisiert Denis Giger und Geri Schauer das Iceripper World Rookie Fest in Laax in der Halfpipe. Im Rahmenprogramm gibts diverese Workshops für die Rider. Als Speaker verpflichten wir Henry Jackson.
Platz 1 Groms: Bérénice Wicky
Platz 1 Groms: Florian Fischer (✟ 2025)

2014
IOURI PODLADTCHIKOV GEWINNT HALFPIPE-GOLD

Iouri Podladtchikov hat sichden Traum von Olympiagold erfüllt! Der Zürcher Snowboarder und Iceripper Member stand im Final den mit grosser Spannung erwarteten Yolo-Flip. Der amerikanische Favorit Shaun White wurde nur Vierter.

2014
ICERIPPER UND FREESTYLE ACADEMY LAAX WERDEN PARTNER

Start der Zusammenarbeit mit der Freestyle Academy Laax für die Breitensportler:innen, die Cruiser. Geri Schauer hat diese Zusammenarbeit aufgegleist. Das Angebot umfasst jeden Samstag ein On-Snow-Training in Laax (17-mal) sowie ein vergünstigtes Liftticket.

2013
NWF

Iceripper als Mitglied der Schweizer Nachwuchsförderung (NWF) nimmt Fahrt auf:
3 Trainingsgruppen in der NWF: Junior Elite und Performer (Freestyle), Boardercross.
Bei den Performern waren u.a. Celia und Ramona Petrig und andere Jugendliche (total 8).
Leitung: Isa Jud und Raphael Liechti.
Junior Elite: Elias Allenspach, Gian Andrin Biele, Gian Sutter, Cédric Neff und andere (total 7 Jugendliche).
Leitung: Kevin Beer, Thomas Bütikofer, Denis Giger.

Boardercross: Sophie Hediger (gestorben 23.12.2024), Mario Suter, Nick Watter, Caroline Weibel und andere (total 13 Jugendliche).
Leitung: Roland und Darko Linder, Aline Schellenberg.

2012
IOURI TTR WORLD CHAMP

Am 18. Februar 2012 wurde Iouri Podladtchikov TTR-Halfpipe-Weltmeister in Oslo. 
Was ist die TTR? Die Ticket to Ride (TTR) World Snowboard Tour war über ein Jahrzehnt lang das Herzstück des Snowboard Freestyle. Terje Håkonsen und Branchen-Insider hatten sie 2002 gegründet. Sie wollten eine unabhängige, fahrerorientierte Tour schaffen im Gegensatz zu den starren Strukturen der FIS. Die Idee war: von Fahrern für Fahrer. Die TTR wollte die besten Events der Welt (wie die Burton Global Open Series, den Air & Style oder die X Games) unter einem gemeinsamen Dach und einem fairen Punktesystem vereinen. Die Tour war unabhängig von olympischen Verbänden und wollte die authentische Snowboard-Kultur widerspiegeln.

2010
OLYMPIC WINTER GAMES VANCOUVER CAN

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2006
OLYMPIC WINTER GAMES TORINO ITA

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2002
OLYMPIC WINTER GAMES SALT LAKE USA

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1998
OLYMPIC WINTER GAMES NAGANO JPN

Fabien Rohrer zwischen Glanz, Style und Simmen-Sensation. In Nagano 1998 verpasste der schillernde Halfpipe-Star Fabien Rohrer – einer der prägendsten Freestyler der 90er und FIS-Weltmeister von 1997 – die Olympia-Medaille nur, weil Gian Simmen mit einem Sensationslauf Gold holte. Rohrer, stilbildender Techniker und später auch Iceripper-Member, gehörte damals zur absoluten Weltelite.

1993 - 1997
Iceripper Snowboard Camps

Die Iceripper Snowboard Camps finden weiterhin während 2 Wochen im Juli und 2 Wochen im Oktober statt. Ab 1996 ist der Austragungsort für alle 4 Wochen Saas Fee, dem autofreien Snowboardmekka mit dem längsten Funpark und seinen 2 bis 3 mit einem Pipedragon präparierten Halfpipes. Die Camps sind Freestyle-Snowboardern vorbehalten. In allen Camps unterrichten top Weltcup-Snowboarder. Ausser einem riesigen Funpark ist eine private Halfpipe mit Lift und Soundanlage vorhanden. Ab 1996 leitet Ex-Profi-Snowboarder Claus Zimmermann die Camps.

1993
STYLE TROPHY UND GEROGE P. FREYTAG MEMORIAL CONTEST

Die Iceripper STYLE TROPHY und der GEROGE P. FREYTAG MEMORIAL CONTEST wurden zu festen Institutionen und finden, mit jährlich steigenden Teilnehmerzahlen, jeweils im Frühjahr statt. Die Style Trophy wird ab 1996 als Night Contest mit anschliessender Party durchgeführt.

1993
Iceripper FLOHMARKT

Der SNOWBOARD FLOHMARKT findet jährlich am ersten Sonntag im November in Zürich statt. Der Flohmarkt entwickelte sich zu einem die Saison einleitenden Treffpunkt der Snowboardszene. Weltcupfahrer wie Reto Lamm, Dani Kiwi Meier, Micki Früh. u.a. bieten dort neben anderen Privatpersonen und Shops ihr eigenes Material an. Angebot und Nachfrage wurden jedes Jahr grösser, weshalb der Flohmarkt seit 1995 in der Streetballhalle im Steinfelsareal abgehalten wird.

1993
Iceripper Wear

Iceripper Wear mit verschiedensten Designs wurde produziert: T-Shirts, Sweaters, Caps, Beanies, Pins und Stickers. Der Bezug der Sticker lief über ein selbstadressiertes, frankiertes Couvert. 

1992
Iceripper Style Trophy

Die Iceripper Style Trophy

1992
GEORGE P. FREYTAG MEMORIAL CONTEST

Der GEORGE P. FREYTAG MEMORIAL CONTEST in Pontresina in Gedenken an den leider verstorbenen George P. Freytag wurde mit grossem Erfolg im Frühjahr durchgeführt.

Juli 1992
SKURF CAMP

Im Juli organisierte Evelyne Vuilleumier das erste ICERIPPER SKURFCAMP in Estavayer-le-lac (CH). Was ist Skurf? Skurfboard=Waterboard= kleines Surfboard mit Fussschlaufen. Also der Vorläufer des Wakebaords. Rund 20 Teilnehmer skurften, im Schlepptau von zwei Motorbooten, die Bootswellen ab und übten sich im Wellenspringen oder im Bojenslalom. Ein Wasserskilift stand ebenfalls zur Verfügung. Nachmittags war dann Skaten angesagt.
Die zwei Wochen ICERIPPER SNOWBOARD CAMPS im Sommer in Hintertux und im Herbst auf dem Passo Stelvio waren jeweils ausgebucht.

April 1991
Iceripper Style Trophy

Die Iceripper STYLE TROPHY in Laax wurde zum ersten Mal im April 1991 organisiert. Style Trophy wurde dieser Wettkampf  genannt, weil beim Judging mehr auf den Style geachtet wurde. Dieser Wettkampf bildete den Abschluss der Swiss-Regiocup-Serie. Ein Obstacle Park, eine neue Freestyle-Disziplin, die Denis Giger und Evelyne Vuilleumier mitentwickelt und gefördert haben, wurde mit grossem Aufwand erstellt. Vom letzten Contest THE JAM her bekannt, erschienen viel zu viele Teilnehmer und der Zeitplan wurde gesprengt. Auf diesen grossen Anklang hin reagierten die Bergbahnen und sicherten den Iceripper die Unterstützung für den alljährlichen Wettkampf in Laax zu.

1991
OBSTALE COURSE VS. MOGULS

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1991
Iceripper Wear

ICERIPPER WEAR wurde im kleinen Rahmen produziert. Alle bisher erschienen Grafikdesigns konnten nun auf T-Shirts und Sweatshirts in der ganzen Schweiz per Direktversand bezogen werden. Der ICERIPPER SNOWBOARD FLOHMARKT fand erneut mit grossem Andrang statt.

1990
Iceripper Team

Im Anschluss zeichnete sich ein strategischer Kurswechsel ab: Die Iceripper‑Crew – insbesondere Denis Giger – wollte sich stärker sportlich orientieren. Im Zentrum stand die Idee, ein Snowboard‑Team aufzubauen, das international an Wettkämpfen teilnimmt und entsprechend trainiert wird. Diese Priorisierung von Leistungssport, Trainingsstrukturen und Wettkampfpräsenz band Ressourcen, die zuvor in Redaktion, Gestaltung und Vertrieb des Magazins geflossen waren.
Die Idee, einige nationale und internationale Wettkämpfer aus dem Iceripper Snowboard Club zu unterstützen und zu fördern, stammte von George P. Freytag. 20 Snowboarder wurden ausgewählt und bildeten das ICERIPPER TEAM. Regelmässiges gemeinsames Training verhalf dem Iceripper Team zu einer sehr erfolgreichen Swisscup Saison.

1990
Iceripper Camps

Der Campbetrieb wurde ausgebaut. Während des ganzen Jahrs wurden ICERIPPER SNOWBOARD CAMPS durchgeführt; im Sommer und Herbst regelmässig auf den Gletschern in Hintertux (A) und auf dem Passo Stelvio (I).

November 1990
Der erste Iceripper Flohmi

Im November 1990 wurde der erste ICERIPPER SNOWBOARD FLOHMARKT organisiert. Occasionen aller Art wie Snowboards, Bekleidung und Accessoires konnten getauscht, verkauft oder gekauft werden. Ein nie erwarteter Erfolg trat ein, hatten die Iceripper doch genau diejenige Marktlücke getroffen, welche die Shops nicht abdecken konnten: Kauf und Verkauf von preisgünstigen Occasion-Snowboardartikeln.

1989
MAGAZIN NR. 2: INDEPENDENT GEBLIEBEN – DANACH AUF EIS GELEGT

Im November 1989 erschien mit ICERIPPER MAGAZIN Nr. 2 die zweite Ausgabe des unabhängigen Snowboardmagazins. Begleitet wurde die Veröffentlichung von einem Anlass in der Reithalle Susenberg in Zürich: Shops und Hersteller präsentierten ihre Produkte; Liveband, Grossbild‑Video, Karateshow, Musik und DJs, Getränke und Grilladen rahmten einen Skateboard‑Miniramp‑Contest. Der Andrang war gross und spiegelte die Dynamik der Szene. Inhaltlich und gestalterisch knüpfte Nr. 2 an die Debüt‑Ausgabe an und schärfte die independent geprägte Linie. Die Ausrichtung blieb szenennah und fern gängiger kommerzieller Muster. Werbepartner kritisierten die geringe Kommerzausrichtung; trotz Insider‑Interesse blieb der Verkauf anspruchsvoll. Vor diesem Hintergrund wurde das Magazinprojekt nach Ausgabe Nr. 2 vorläufig auf Eis gelegt – so nannten wir es damals. Rückblickend wurde jedoch deutlich, dass der organisatorische, zeitliche und finanzielle Aufwand sehr hoch war. Für eine Gruppe von Mittzwanzigern liess sich dieses Engagement neben anderen Prioritäten nicht dauerhaft aufrechterhalten. In der Konsequenz wurde das Iceripper‑Magazinprojekt eingestellt.

Juli 1989
THE JAM – SUMMER SNOWBOARD CONTEST

Am 1./2.Juli 1989 organisierte die Iceripper-Magazin-Crew in Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Crap Sogn Gion in Laax einen zweitägigen Halfpipe‑Wettkampf – den ersten Snowboard‑Contest im Sommer. Austragungsort war der Vorab 3000. Über 100 Fahrerinnen und Fahrer nahmen teil; Swatch trat als Sponsor des Contests auf.
Gefahren wurde in zwei Runden: In der Qualifikation zählte der gesamte Lauf, im Final entschieden Höhe und Style des höchsten Sprungs. Musik, Liveband und Sponsorenstände befanden sich im Vorabgletscher-Restaurant. Die Party, mit Food und Tombola, fand am Samstagabend auf dem Crap, im heutigen Galaaxy, statt und machte den Anlass zu einem Treffpunkt für Rider und Publikum.
Rückblickend markierte der Contest einen wichtigen Moment. Er zeigte, dass der Freestyle‑Lifestyle – das bewusste Verbinden von Sport, Musik und Kultur – bereits Ende der 1980er‑Jahre gelebt und mitgestaltet wurde. Wettkampf, Szene und gemeinsames Erleben bildeten schon damals eine Einheit, deren Bedeutung bis heute geblieben ist.

Januar 1988
MAGAZIN NR. 1: THE SPIRIT OF SNOWBOARD

Im Januar 1988 ging ein spürbarer Ruck durch die Snowboardszene – und durch die bis dahin überschaubare Welt der deutschsprachigen Snowboardmagazine. Das bereits im Sommer 87 angekündigte erste Schweizer Snowboardmagazin lag plötzlich am Kiosk: ICERIPPER MAGAZIN Nr. 1.
Mit schwarzem Cover, extravagantem Layout und dem Titel «The Spirit of Snowboarding» brachte Iceripper einen neuen Stil in die bis dahin eher brave Magazinlandschaft. Die Editoren Denis Giger und Evelyne Vuilleumier verfolgten ein klares Ziel: ein Magazin, das insider‑ und szenenorientiert ist und sich auch gestalterisch bewusst vom Mainstream absetzt. Dieser Ansatz traf vor allem bei Hardcore‑ und Insider‑Snowboardern auf Resonanz.
Schon das Cover machte deutlich, wofür Iceripper stand. Der Text stammte von Martin Eric Ain (1967–2017), Mitgründer der Extreme‑Metal‑Band Celtic Frost. In seiner harten, reduzierten Sprache formulierte er eine Haltung, die Snowboarding als Ausdruck von Freiheit, Direktheit und der Einheit von Mensch, Brett und Natur verstand – fern von Kommerz und Anpassung. Mit der ersten Ausgabe erschien damit nicht nur ein neues Magazin, sondern eine klare Ansage. Iceripper setzte einen neuen Ton in der Szene – kompromisslos, eigenständig und bis heute prägend.

Mai 1988
Thrasher macht Snowboard-Promo

Das erste und einzige Thrasher-Cover zum Thema Snowboarden markiert den Zeitpunkt, an dem Snowboarden aus der Nische herauskam und plötzlich viel Aufmerksamkeit erhielt. Das zeigte der sechsseitige Snowboard-Artikel.

April 1988
Internationale Snowboard Camps

Das erste internationale Camp wurde im April 1988 in Chamonix (F) organisiert. Doch dies sollte nur der Anfang sein, denn für die kommende Wintersaison übernahm die amtierende Weltcup-Siegerin Evelyne Vuilleumier die gesamte Organisation der Iceripper Snowboard Camps.

1987
Gründung der Swiss Snowboard Association

Gründung Swiss Snowboard Association (SSBA) 1. SSBA Präsident: Eric Eberli

1987
Die Surfer erobern die Alpen

Die Nachfrage nach Snowboardkursen stieg. Die Iceripper brachten rechtzeitig auf die Premiere des Schweizer Filmgrossanlasses «La Nuit de la Glisse» ihre erste Informationsbroschüre heraus: «Die Surfer erobern die Alpen».

Ab sofort startet die Iceripper Snowboard Schule mit einem offiziellen Campbetrieb durch. Die ersten Austragungsorte der Iceripper Snowboard Camps waren Davos, Scuol, Pontresina und Tschiertschen.

September 1987
Gründung Iceripper Snowboard Club

Am 21. September 1987 wurde der ICERIPPER SNOWBOARD CLUB gegründet. An der Gründungsversammlung wurden George P. Freytag zum Präsidenten und Denis Giger zum Vize‑Präsidenten gewählt. Ziel des Clubs war es, den Snowboardsport aktiv zu promoten und zu fördern – in einer Zeit, in der Snowboarding noch weitgehend ausserhalb etablierter Strukturen stattfand.
Der Club verstand sich von Beginn an als Plattform zur Entwicklung und Verankerung des Snowboardings. Die Iceripper gehörten zu den Gründungsmitgliedern des Schweizer Snowboardverbands (SSBA) und waren bereits früh in dessen Aufbau eingebunden. Diese aktive Rolle im Verband besteht bis heute fort. Die ICERIPPER CLUB MEMBERCARD wurde eingeführt und ermöglichte den Clubmitgliedern Ermässigungen verschiedener Art.

1987
Projekt Iceripper Magazin

Ende der 80er‑Jahre stand Snowboarding an der Schwelle vom Untergrund zur professionellen Sportart. Der Snowboard World Cup, internationale Medienpräsenz und erste Sponsorenstrukturen veränderten die Szene nachhaltig. Der folgende Text stammt aus einem Inserenten‑Schreiben von 1987 und markiert die Ankündigung des Iceripper Snowboard Magazins:
«Wenn in der kommenden Wintersaison 88/89 der Snowboard World Cup zum zweiten Mal diesseits und jenseits des Atlantiks zur Austragung gelangt, wird kaum mehr ein Teilnehmer ohne Sponsor antreten.
Das Profitum hat längst seinen unaufhaltsamen Einzug in das wettbewerbsmässige Snowboarding gehalten. Zahlreiche Fernsehberichte privater wie staatlicher Sender belegen die medienwirksame Bedeutung dieser Veranstaltungen. Snowboarding hat sich in den letzten Jahren endgültig von seinem Untergrund‑Dasein zur attraktivsten Alternative im Wintersport entwickelt. Was viele nicht wissen: Mehr als zehn Jahre ist es her, seit die ersten Hardcore‑Shredder diesen Kult begründeten. Der aktuelle Boom manifestiert lediglich den endgültigen Durchbruch. Die Icerippers waren von der ersten Stunde an dabei und sehen es an der Zeit, dass Europa sein eigenes Magazin bekommt.»

März 1987
Weltmeisterschaften in Livigno und St. Moritz

Im März 1987 wurden in Livigno (Halfpipe und Moguls) und in St. Moritz (Giant Slalom) die ersten Snowboard-Weltmeisterschaften auf europäischem Boden ausgetragen. Amerikanische top Freestyle-Snowboarder wie Terry Kidwell und Craig Kelly dominierten die Wettkämpfe. Zum ersten Mal hatte die Schweizer Snowboardszene die Gelegenheit, mit der Snowboardelite aus den USA, Italien, Frankreich etc. zu tratschen und zu shredden. Mit dieser WM begann der unaufhaltsame Boom des Snowboardsports.

Februar 1986
Erste Schweizermeisterschaften

Mark Farner organisiert mit dem Radical Snowboard Club Zürich die ersten internationalen Schweizer Snowboard-Meisterschaften in St. Moritz.

1986
Die Iceripper's

Die Iceripper's v.l.n.r: Mäge, Yves, Ste, Geri, Päde, Micki, Fröschli, Fläge, Thierry, Denis, Phönse, Nöbe, Olav, George, Zinggi, Nathalie, Märe, Endras, Brümmer, Evelyne, Iren, Gallus, Danièle, Bruno, Üse. (Illu by Märe)

Für die Wintersaison 1986/87 stellte die Iceripper Snowboard School erstmals ein strukturiertes Kursprogramm zusammen, das sich auf das Engadin konzentrierte. In einem Haus in Cinuos-chel wurde ein fester Stützpunkt eingerichtet. Kursanfragen aus dem Raum Zürich leitete der Zürcher Shop Beach Mountain direkt ins Engadin weiter.
Einen entscheidenden Impuls erhielt die Iceripper Snowboard School, als das Lyceum Alpinum Zuoz für die gesamte Saison einen regelmässigen Kursbetrieb zusicherte. Rund zehn Iceripper Snowboarder – mehrheitlich aus dem Skateboard‑Umfeld – hielten sich während der ganzen Wintersaison im Engadin auf. Von dort aus wurden Tages‑, Wochenend‑ und Drei‑Tages‑Kurse organisiert.
Gleichzeitig bot diese Struktur den Beteiligten die Möglichkeit, sich gezielt auf die ersten Snowboard‑Weltmeisterschaften in Livigno (Italien) vorzubereiten. Damit wurde die Snowboard School nicht nur zu einem Ausbildungs‑, sondern auch zu einem sportlichen Entwicklungszentrum der frühen Schweizer Snowboardszene.

November 1985
Iceripper Snowboard Schule

Die beiden mittlerweile routinierten Snowboardexperten Denis Giger und Markus Flachsmann gründeten im November 1985 die Iceripper Snowboard Schule, die erste Snowboardschule der Schweiz. Anfangs mit dem Auto und selbstgebastelten Boards im Kofferraum, fuhren die beiden von einer Skistation zur andern, um Neugierigen das Snowboarden zu vermitteln. Mit dem Ziel, den Snowboardsport unter die Leute zu bringen, wurde mit Handzetteln, Plakaten und Mund-zu-Mund-Propaganda geworben, um Skifahrer für einen Tageskurs zu begeistern. Im ersten Snowboardshop Europas, dem Beach Mountain, wurden Flyer aufgelegt und der Kontakt zur Iceripper Snowboard School vermittelt.

1985
Iceripper Movement

Die Zürcher Skateboarder der Achtziger prägten den frühen Übergang zum Freestyle‑Snowboarden. Mit ihrem Hintergrund im Vert- und Street-Skating übertrugen sie die Skateboardtechnik vom Asphalt in den Schnee. Für sie war ein Snowboard nicht einfach etwas, um ausschliesslich Kurven zu fahren: Sie erkannten Halfpipes im Gelände, nutzten Wächten, Tiefschnee und natürliche Quarterpipes und suchten Powderabfahrten in langgezogenen Couloirs – denn im Kern wollten sie weiterhin das tun, was sie immer getan hatten: skaten, nur im Schnee. In den Bergen entstand daraus eine engagierte Gruppe, die später weit über die Grenzen der Schweiz hinaus als Iceripper bekannt wurde und wesentlich zur Entwicklung der Freestyle‑Snowboardszene beitrug.

1984
ICERIPPER BLACK AGGRESSOR

Die ersten pistentauglichen Snowboards wurden von Privatpersonen aus den USA in die Schweiz importiert und zu horrenden Preisen verkauft. Diese Bretter waren mit P-Tex-Belägen und Stahlkanten ausgestattet und begeisterten daher die noch immer kleine Snowboardszene Europas. Von amerikanischen Magazinen inspiriert, bauten Denis Giger und Martin Jöhr eine Kleinserie der ICERIPPER BLACK AGGRESSOR SNOWBOARDS und ICERIPPER BRACHIAL BINDUNGEN. Sowohl die Boards als auch die Bindungen wurden mit selbst hergestellten Betonformen verleimt und heiss gepresst. Ab diesem Jahr kannten alle Schweizer Snowboardpioniere die Iceripper.

1983
DER ICE-RIP-BÄR

Die Anfänge von Iceripper (dt. Eisschlitzer) gehen auf das Jahr 1983 zurück. Zurück zu den allerersten Snowboardern Europas. Damals wurden die Snowboards noch im Eigenbau gefertigt. Kunststoffskibeläge und Stahlkanten, um auch auf den Pisten fahren zu können, kannte man zu jener Zeit noch nicht. Die selbst gebastelten, taillierten Holzbretter konnten daher nur im Tiefschnee benützt werden. Die Entwicklung nahm seinen Lauf und die damaligen «Könige des Tiefschnees» wussten sehr bald, welches Potenzial sich hinter dieser neuen Sportart verbarg. Sie montierten eigens angefertigte Führungsfinnen, um in den weissen Wellen eine stabilere Kurvenführung zu erreichen. Weit ab von jeder Piste wurden die Snowboarder dazumal kaum beachtet, höchstens beim Überqueren oder beim unkontrollierten Abrutschen einer Piste. Kein Wunder, hatten die Skifahrer nur ein mitleidiges Lächeln für die beharrlich übenden Pioniere übrig. Der vom Snowboardfieber gepackte Denis Giger, geistiger Vater von Iceripper, brachte die damals einzigen Snowboard-Sticker in grossen Mengen im Schweizer Alpenraum unters Volk. Diese ersten Aufkleber wurden zum Markenzeichen von Iceripper: der Eisbär mit dem Snowboard unterm Arm.

1982
Terry Kidwell

Das Snowboarding der 1980er-Jahre wurde entscheidend von Terry Kidwell geprägt, der bis heute als Godfather des Freestyle Snowboarding gilt. Aufgewachsen in Tahoe City, Kalifornien, fand Kidwell 1977 über ein improvisiertes Snowboard erstmals Zugang zum jungen Sport. Als Skater im Herzen begannen er und seine Freunde, Sprünge und später handgeschaufelte Halfpipes zu bauen, was den Grundstein für das moderne Snowboarding legte. In den frühen 80er-Jahren entwickelte Kidwell neue Wettbewerbsformen und dominierte die Szene mit seinem kreativen, skateinspirierten Stil. Er gewann vier Halfpipe‑Weltmeistertitel in Folge und mehrere Overall‑Titel. Gemeinsam mit Tom Sims entwickelte er 1985 das erste echte Freestyle Snowboard mit Round Tale und Highback‑Bindung, das neue Tricks und Fahrweisen ermöglichte. Filmauftritte, ikonische Fotos und mediale Präsenz machten Kidwell weltweit bekannt. Seine Tricks, sein Stil und sein Einfluss auf Material und Terrain formten das Snowboarding nachhaltig und machten die 80er-Jahre zu einer entscheidenden Pionierphase des Sports

1981
SKATEBOARDING IN ZÜRICH

Zürich bietet aufgrund seiner Topografie, der hochwertigen Strassen und der langen Gefällstrecken ideale Bedingungen für Skateboarding. In den frühen 1980er-Jahren war das Skaten stark von Abfahrten und von Geschwindigkeit geprägt, da Halfpipes und Pools kaum oder gar nicht vorhanden waren. Geskatet wurde fast ausschliesslich im öffentlichen Raum, auf Strassen, Plätzen und mit natürlichem Gefälle. Mit dem Überschwappen der Bones‑Brigade‑Welle änderte sich die Ausrichtung der Szene jedoch deutlich. Der Fokus verlagerte sich weg vom reinen Downhill hin zu Vert‑, Transition‑ und Street‑Skating. Neue Tricks, eine andere Ästhetik und der Einfluss internationaler Skatevideos prägten diese Entwicklung. Die Stadt wurde zunehmend als kreativer Spielraum genutzt, in dem Hindernisse, Kanten und Stufen neue Möglichkeiten eröffneten. Dieser Wandel markierte den Beginn einer moderneren, vielseitigeren Skateboard-Kultur gegen Ende der 1980er-Jahre.

1980
SKATEBOARDING IN DEN USA

Das Skateboarding der 1980er-Jahre erlebte eine explosive Wiedergeburt und entwickelte sich von einer Nischenszene zu einer prägenden Jugendkultur. Die Dekade war geprägt von Energie, Rebellion und rasanter Innovation. Anfangs dominiern Vert und Transitions: Skater fuhren leere Swimmingpools und grosse Halfpipes, auf denen spektakulaere Airs und Grabs entstanden. Mit Tricks wie dem Ollie veränderte sich der Sport jedoch grundlegend. Mitte der 80er verlagerte sich der Fokus zunehmend auf die Strasse, wo urbane Hindernisse zur neuen Spielwiese wurden und das moderne Street Skating entstand. Parallel entwickelte sich ein unverwechselbarer Stil aus Neonfarben, breiten Decks und Marken wie Powell Peralta oder Santa Cruz. Musik von Punk bis Hardcore lieferte den Soundtrack, während Magazine wie «Thrasher» und VHS-Videos die Szene weltweit verbanden. Ikonen wie Tony Hawk, Rodney Mullen oder Natas Kaupas prägten diese Ära nachhaltig. Die 80er gelten bis heute als goldene Jahre des Skateboardings – roh, kreativ und stilbildend.